Hundesteuerbefreiung

Ausnahmen. Wer bezahlt keine oder weniger  Hundesteuer?

In bestimmten Fällen gibt es Ermäßigungen und Befreiung der Hundesteuerpflicht (Hundesteuerbefreiung). Diese sind aber von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich daher ist es empfehlenswert sich bei der zuständigen Behörde oder Steueramt zu informieren.
Um eine Ermäßigung oder Befreiung der Hundesteuer zu bekommen muss man die entsprechenden Anträge stellen und die dazugehörigen Dokumente vorweisen.

Die Hundesteuer wird immer für zwölf Monate bezahlt. Möchte man eine Ermäßigung oder Hundesteuerbefreiung muss man diese mindestens zwei Wochen vorher beantragen (egal in welchem Monat). Die Steuerbefreiung gilt immer nur für ein Jahr. Die Hundesteuerbefreiung muss jedes Jahr neu beantragt werden.

Ob Sie eine Ermäßigung oder Befreiung beantragen können hängt von verschiedenen Faktoren ab. Lesen Sie daher die nächsten zwei Abschnitte um zu überprüfen ob sich dort Ihr Fall befindet.

Wer kann eine Hundesteuerermäßigung beantragen?

Hundebesitzer die ihren Hund aus einem Tierheim haben. In den meisten Fällen muss der Hund allerdings aus dem Tierheim der Gemeinde stammen in der der Halter gemeldet ist.
Dies ist allerdings noch ein guter Grund mehr einem Hund aus einem Tierheim ein neues zu Hause zu bieten. Zudem kann oft im ersten Jahr auch eine Hundesteuerbefreiung beantragt werden.
Hundehalter die Hilfe nach dem Bundessozialhilfegesetz erhalten. Dies wäre zum Beispiel wenn der Besitzer auf Arbeitslosen- oder Sozial- Hilfe angewiesen ist.
Hundebesitzer die den Hund aus beruflichen Gründen brauchen.
Hundehalter die Ihren Hund oder Hunde zur Bewachung von Gebäuden halten. Diese Gebäude müssen mindestens zweihundert Meter Luftlinie zum nächsten bewohnten Gebäude stehen.

Wer kann eine Hundesteuerbefreiung beantragen?

Bei einer gewerblichen Haltung von Hunden wie zum Beispiel der Hundezucht oder dem Hundehandel darf keine Hundesteuer erhoben werden.
Besitzer von Blindenhunde oder andere taube oder hilflose Personen die aus diesen Gründen auf einen solch ausgebildeten Hund angewiesen sind müssen keine Hundesteuer zahlen.
Für Hunde für den Schutz der Zivilbevölkerung muss auch keine Steuer bezahlt werden. Diese müssen als Rettungshunde ausgebildet sein und die entsprechenden Prüfungen bestanden haben.
Befreit sind auch Berufsjäger, Forstbeamte, Schäfer, etc. die diese Hunde zur Ausübung ihres Berufes brauchen.

Je nach Fall müssen zusammen mit dem entsprechenden Antrag alle anderen Dokumente eigereicht werden die diese Antragsstellung begründen (Sozialhilfebescheit, verschiedene Bescheinigungen, Nachweise, etc.). Die zuständige Behörde kann Ihnen in Ihrem Fall Auskunft über die benötigten Dokumente erteilen.

Rückerstattung der Hundesteuer

In manchen Fällen kan ein Teil der Hundesteuer nachträglich zurück erstattet werden. Hier ist es nötig den entsprechenden Antrag beim Steueramt oder Rathaus einzureichen.
Die Hundesteuer kann (zum Teil) rückerstattet werden wenn der Hund stirbt und man ein tierärztliche Bescheinigung vorweisst, der Hundehalter mit dem Hund in eine andere Gemeinde umzieht oder der Hund den Besitzer wechselt. Die Anträge müssen so früh wie möglich eingereicht werden.
Die Hundesteuermarke ist bei einer Abmeldung abzugeben. Manchmal kann diese behalten werden (als Erinnerung) wird in diesem Fall aber ungültig gemacht.

 

Hier gibt es ein Beispiel für einen Musterantrag für Harz 4 Empfänger.

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